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Dogi: Digitale LED-Streifen mit Laufeffekt für Treppen und Flure
Digitale LED-Streifen unterscheiden sich von herkömmlichen LED-Streifen. Bei einem herkömmlichen Streifen leuchten alle LEDs gleichzeitig; bei einem digitalen Streifen ist jedes Segment einzeln ansteuerbar, sodass sich das Licht entlang des Bandes bewegen kann. Dies ist das Prinzip des Laufeffekts: Das Licht begleitet die Person beim Treppensteigen, Stufe für Stufe, und erlischt hinter ihr.
Die typische Anwendung ist die Innentreppe, aber es funktioniert genauso gut in langen Fluren, Eingangsbereichen, Dielen und unter dem Bett.
So funktioniert das System
Sie benötigen drei Komponenten, die zusammen gekauft werden müssen, da keine von ihnen alleine funktioniert:
| Element | Funktion |
|---|---|
| Digitaler 24V-Streifen | Das ansteuerbare Band: 5 m IP67 oder 10 m, in 3000K, 4000K und 6000K |
| Controller mit PIR-Sensoren | Erkennt Bewegungen oben und unten und bestimmt die Richtung der Animation |
| 24V-Netzteil | Dimensioniert auf die Gesamtwattzahl mit mindestens 20 % Puffer |
Der Controller ist das Herzstück des Systems: Die beiden PIR-Sensoren an den Enden erkennen, ob Sie die Treppe hinauf- oder hinuntergehen, und starten die Lichtwelle in der richtigen Richtung. Ohne Controller bleibt der digitale Streifen ein ganz normaler LED-Streifen.
IP67 oder Standard
Die IP67-Version, die ummantelt und versiegelt ist, dient nicht nur dem Außenbereich: Sie ist auch für eine Innentreppe die sinnvollste Wahl, da die Ummantelung das Band vor Staub, Stößen und bei der Reinigung schützt. Die Standardversion ist dort geeignet, wo der Streifen geschützt in einem Profil mit Abdeckung untergebracht ist.
Experten-Tipp: Bei einer Treppe muss dieses System vorab geplant werden, nicht nachträglich hinzugefügt. Es ist wichtig, im Voraus zu wissen, wo die Kabel verlaufen, wo sich das Netzteil befindet und vor allem, wo die beiden Sensoren platziert werden: oben und unten, in der richtigen Höhe, um die Bewegung zu erfassen, ohne dass sie auslösen, wenn jemand nur an der Treppe vorbeigeht. Messen Sie dann den tatsächlichen Verlauf des Bandes, der bei einer Treppe nicht der Länge im Grundriss entspricht: Jede Stufe fügt Steigung und Auftritt hinzu. Und denken Sie daran, dass digitale Streifen wie alle LED-Streifen nur an den markierten Schnittstellen gekürzt werden können.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem digitalen und einem normalen LED-Streifen?
Beim digitalen Streifen wird jedes Segment einzeln gesteuert, sodass Animationen und progressive Einschaltvorgänge erstellt werden können. Bei einem herkömmlichen Streifen reagieren alle LEDs zusammen, und die einzige Einstellungsmöglichkeit ist die Gesamthelligkeit.
Ist der Controller unerlässlich?
Ja, um den Laufeffekt zu erzielen. Der Controller steuert die Adressierung der Segmente und entscheidet mithilfe der PIR-Sensoren, wann und in welcher Richtung die Animation gestartet wird.
Kann ich ihn auch ohne Sensoren dauerhaft eingeschaltet verwenden?
Ja, aber das wäre eine Verschwendung der Möglichkeiten: Für ein Dauerlicht reicht ein herkömmlicher Streifen, der zudem günstiger ist. Der Wert des digitalen Streifens liegt genau in der progressiven Beleuchtung bei Bewegung.
Welche Farbtemperatur sollte man für eine Treppe wählen?
3000K ist die gängigste Wahl für Wohnbereiche, da das warme Licht nachts nicht blendet. 4000K ist neutraler und für Arbeitsumgebungen geeignet; 6000K ist kaltweiß und wird dort eingesetzt, wo eine maximale Erkennbarkeit der Stufen erforderlich ist.
Welches Netzteil wird benötigt?
Ein 24V-Netzteil, das auf die Gesamtwattzahl des Bandes plus mindestens 20 % Reserve ausgelegt ist: 10 Meter mit 10 W/m ergeben 100 W, daher empfiehlt sich ein Netzteil mit 120 W oder mehr. Siehe den Bereich Netzteile.
Siehe auch LED-Streifen, Aluminiumprofile und Netzteile.










