Schon als Kinder staunen wir über Menschen, die mit geradezu magischem Geschick unglaubliche Geschichten mit ihren Händen und einer Lichtquelle zum Leben erwecken und so Schattenspiele an eine weiße Wand projizieren. Wir haben uns vorgenommen, Ihnen die Geschichte dieser Kunst zu erzählen, die nur durch das Spiel mit dem Licht lebt – genau das, was wir so sehr lieben.
Das Schattenspiel entstand, wie der Name schon sagt, vor mehr als 2000 Jahren in China oder Indonesien (der wahre geografische Ursprung ist nicht bekannt) und war ein Theaterspektakel, das auf Wanderkarren durch die Dörfer zog. Das chinesische Schattentheater unterhielt Kinder und Erwachsene, die hinter einem weißen Schirm eine durch Schatten erzählte Geschichte bewundern konnten. Die Bilder erschienen größer als in Wirklichkeit, was einer starken Lichtquelle und dem Abstand des Künstlers zum Schirm zu verdanken war.

Damals wurden die Schatten im Theater mithilfe von Holzfiguren projiziert, die fein gearbeitete Marionetten darstellten, die fast wie Spitze wirkten. Die Beleuchtung erfolgte durch Kerzen und Öllampen: Lichtquellen und Schauspieler befanden sich hinter der Projektionsfläche, damit das Publikum die Darbietung nicht direkt sehen konnte.
Diese Theaterform erreichte Europa erst im 18. Jahrhundert, und vor allem in den letzten Jahren hat sich durch moderne Technologien viel verändert.
Der elektrische Strom begünstigte den Einsatz von Glühbirnen, die heller sind als Kerzen und Öllampen und es ermöglichen, die Szene größer, intensiver und mit einem stabileren Licht zu projizieren. Im Gegenzug ging jedoch ein wenig von der magischen Atmosphäre verloren, die das Spiel einst auszeichnete.
Diese beliebte und geschätzte Kunstform lässt sich auch zu Hause umsetzen, um Kinder zu unterhalten. Die ideale Umgebung für diese Aktivität ist ein dunkler Raum; man benötigt lediglich eine kahle Wand und eine verstellbare Tischlampe. Das Licht muss so positioniert werden, dass es die Wand perfekt ausleuchtet, und zwar in einem Abstand von mindestens einem Meter. Die Hände wiederum müssen direkt vor der Lichtquelle platziert werden, ebenfalls einen Meter von der Wand entfernt. Je näher sich die Hände an der Lampe befinden, desto größer werden die erzeugten Schatten.
Ein unterhaltsames Spiel, das Familie oder Freunde bei einer etwas anderen Nacht zusammenbringen kann oder als Unterhaltung für eine Kindergeburtstagsfeier dient.





2 Kommentare
Giuseppe Iapoce
NON SO RISPONDERTI PRECISAMENTE MA SICCOME DEVO FARE UNA COSA SIMILE HO POTUTO CONSTATARE CHE LE CLASSICHE PILE O FARETTI NON VANNO BENE.
LE OMBRE PERFETTAMENTE DEFINITE CON INGRANDIMENTO PRATICAMENTO INFINITO LE GENERA L’ILLUMINAZIONE DELLA TORCIA DEL CELLULARE.
CREDO CHE IL TRUCCO SIA LA GRANDEZZA E INTENSITA DELLA SORGENTE LUMINOSA. DEVE ESSERE PUNTIFORME O COMUNQUE DECISAMENTE INFERIORE ALLA GRANDEZZA DELLA SAGOMA DA PROIETTARE. SE IL FASCIO CHE ESCE DALLA FONTE è TROPPO AMPIO LE OMBRE SI INCROCIANO FRA LORO E L’IMMAGINE è SFOCATA…
Giacomo Ferramosca
Avrei bisogno di svolgere un’attività di ombre cinesi ma mi serve una fonte di luce adeguata per avere ombre definite.
I soggetti saranno a figura intera (persone celate dietro un telo bianco) il pubblico sarà a circa 3 o 5 metri di distanza dal telo.
Quale fonte di luce mi consiglia per investire i soggetti di luce in modo che le loro ombre siano proiettate sul telo in maniera netta e definita?