In sehr vielen Büros gibt es Computer, die niemals ausgeschaltet werden dürfen. Maschinen, auf denen Daten gespeichert sind, die rund um die Uhr laufen und die nicht nur nicht plötzlich stromlos werden dürfen, sondern auch keine Spannungsschwankungen vertragen. Warum? Weil ein plötzliches Abschalten oder ein Spannungsstoß zum Verlust von Daten und der Arbeit von Tagen oder Wochen führen könnte.
Hier kommen unterbrechungsfreie Stromversorgungen denjenigen zu Hilfe, die sorgfältige Arbeit leisten. Sie werden auch USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) genannt und sind in der Lage, die an sie angeschlossenen elektrischen Geräte unterbrechungsfrei mit Strom zu versorgen.
Natürlich sind USV-Anlagen nicht nur für Computer und Büros gedacht, sondern auch für all jene Geräte, die keine elektrischen „Traumata“ erleiden dürfen.

Was macht eine USV vereinfacht ausgedrückt? Sie funktioniert wie eine Batterie und sorgt dafür, dass die Geräte auch in kritischen Momenten nie ohne Strom dastehen. USVs enthalten interne Bleiakkus, die uns ruhig schlafen lassen und dafür sorgen, dass wir gar nicht bemerken, dass unsere Stromleitungen normalerweise Spannungsschwankungen aufweisen, die für uns zwar unmerklich, aber für unsere elektronischen Geräte schädlich sind.
Was sollte man beim Kauf einer USV wissen? Zunächst einmal die Anzahl der benötigten Watt, also den Strombedarf bei einem Stromausfall, der stark von der Anzahl der an die USV angeschlossenen Geräte abhängt. Zudem gibt es verschiedene Arten von USVs mit unterschiedlichen spezifischen Eigenschaften.
USV-Anlagen für den Heim- und Arbeitsgebrauch werden wie folgt unterteilt:
- Offline: Sie eignen sich vor allem für Privathaushalte und sind besonders bei Spannungsschwankungen nützlich, da sie einen Stromausfall für einige Minuten überbrücken können.
- Line-Interactive: Diese findet man in Büros mit mehreren Arbeitsplätzen; sie können die Spannung über einen Stabilisierungsschaltkreis ausgleichen und die Geräte vor Stromausfällen schützen.




